Kongress

Fortbildung 2001plus
- Motor für Entwicklung -

25. - 27. Oktober 2001 in Berlin

Donnerstag, der 25. Oktober 2001


Gemeinsam stärker werden

Staatssekretär Peter Haupt eröffnete am Donnerstag, 25. Oktober, den Fachkongress "Fortbildung 2001 plus".

"Mit dem Weg in die Wissensgesellschaft sind gesellschaftliche Veränderungen verbunden, die alle Lebensbereiche berühren. Neben technischem Wissen sind soziale Kompetenzen und interaktive Fähigkeiten gefragt. Die Fähigkeit und die Bereitschaft zum Dialog zwischen Kulturen, Religionen und Nationen wird auch in anbetracht der Veränderungen durch die Terroranschläge in Amerika in der Jugend- und in der Sozialarbeit immer wichtiger", erklärte Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Peter Haupt, anlässlich der Eröffnung des Fachkongresses "Fortbildung 2001 plus".

Peter Haupt

Der Zugang zu Bildung und Qualifikation bestimme über die individuellen Chancen, aber auch über unsere gesellschaftliche Zukunft. "Die Fortbildung muss daher stets die Adressaten der Jugendarbeit und Sozialarbeit im Blick behalten. Menschen aus sozial schwachen Regionen stark zu machen und ihnen die optimalen Chancen in einem globalen Wettbewerb zu vermitteln, ist eine vordringliche Aufgabe, die wir durch die Fortbildungen der Beschäftigten im Bildungs- und Sozialsektor unterstützen", so Staatssekretär Haupt.

Außerdem machte er deutlich, dass es trotz der zusätzlichen Herausforderungen kein zusätzliches Budget zur Verfügung gestellt werden könne. Vielmehr müssten die unterschiedlichen Bildungsorganisationen enger zusammenarbeiten. Haupt sagte: "Das was wir von den Jugendlichen fordern, nämlich Teamarbeit, vernetztes Arbeiten und Zusammenarbeit, müssen die Bildungsträger vorbildlich vormachen." Gerade ein solcher Kongress könne als Forum die notwendigen Impulse liefern, um Netzwerke zu schaffen.

Auch die Schulen und die außerschulischen Bildungsträger müssten enger zusammenarbeiten. Das habe in der Vergangenheit nicht funktioniert. Deshalb müssten wie im schulischen Bildungssystem auch im außerschulischen Bereich Raster definiert werden, mit denen sich die Erfolge in der außerschulischen Bildung kommunizieren lassen.

Die Bundesregierung lebt die Vernetzung vor: Mit "Chancen im Wandel" legt eine Bundesregierung erstmals ein umfassendes, ressortübergreifendes Programm zur Jugendpolitik vor (siehe hier; das komplette Programm als PDF-Datei [356 KB]). Mit diesem Programm sollen Jugendliche zur aktiven Beteiligung an der Gestaltung unserer Gesellschaft aufgefordert werden. Vom 5. November bis 11. November führen die unterschiedlichsten Ministerien Veranstaltungen durch, um junge Leute anzusprechen.

Die komplette Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Fachkongress Fortbildung 2001plus "Auf dem Weg in die Wissensgesellschaft" gibt es hier.

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